1. Wie lang ist die Luna Lon­ge?
    Die Luna Lon­ge ist – wie die han­dels­üb­li­chen Lon­gen – 8 Meter lang, da die meis­ten Reit­hal­len 20 Meter breit sind.
  2. Wie schwer ist die Luna Lon­ge?
    Die Luna Lon­ge wiegt ca. 600 Gramm und ist damit nicht schwe­rer als eine hoch­wer­ti­ge Lon­ge. Bedingt durch die Tat­sa­che, dass man häu­fig (alle 5 – 10 Minu­ten) die Hand wech­selt, fällt die­ses Gewicht kaum auf.
  3. Wel­che Kräf­te hält die Luna Lon­ge aus? Ich lon­gie­re häu­fig jun­ge Pfer­de, die an der Lon­ge auch ger­ne mal „rüpe­lig“ sind.
    Im Ver­gleich zur kon­ven­tio­nel­len Lon­ge hat man mit der Luna Lon­ge viel bes­se­re Mög­lich­kei­ten, ein „rüpe­li­ges“ Pferd zu hal­ten, da man kei­nen direk­ten Kon­takt zur Lon­ge hat. Die Stan­dard­lon­ge glei­tet ein­fach nur durch die Hand, und hin­ter­lässt höchs­tens noch eine schmerz­haf­te Ver­bren­nung.
    Die Luna Lon­ge kann man jedoch mit bei­den Hän­den fest­hal­ten. Außer­dem besteht nicht die Gefahr, dass sich Schlau­fen bil­den, in denen man sich ver­fan­gen kann.
    Belas­tungs­tests der Lon­ge haben erge­ben, dass die Lon­ge bei einer Zug­kraft von 391 – 400 kg reißt. Da dem Lon­gen­füh­rer die Lon­ge bereits bei 30 kg aus der Hand glei­tet, wer­den die­se Maxi­mal­kräf­te nie­mals erreicht.
  4. Ist die Luna Lon­ge auch für Kin­der geeig­net?
    JA!! Unbe­dingt! Kin­der ken­nen häu­fig nicht die Gefah­ren, die mit dem Lon­gie­ren ver­bun­den sind. Wenn man nicht auf­passt, ent­ste­hen schnell mal Schlau­fen, die sich zuzie­hen kön­nen, wenn das Pferd in dem Moment weg­läuft. Da dann sehr star­ke Kräf­te ent­ste­hen kön­nen, ist es auch schon vor­ge­kom­men, dass jemand vom Pferd mit­ge­schleift wur­de oder einen Fin­ger ver­lo­ren hat.
  5. Ist die Luna Lon­ge auch als Dop­pel-Lon­ge geeig­net?
    Ja, auf jeden Fall. Wenn man 2 Luna Lon­gen ver­wen­det, ist die Arbeit mit der Dop­pel­lon­ge viel ein­fa­cher, da das Ver­kür­zen und Ver­län­gern der Lei­nen mit Hil­fe der Stopp-Tas­te auto­ma­tisch vom Auf­roll­me­cha­nis­mus unter­stützt wird. Wir wer­den in Kür­ze eine spe­zi­el­le Ver­si­on mit einem spe­zi­el­len Band her­aus­ge­ben, das auch durch die Umlenk­rol­len geführt wer­den kann. Vor­aus­sicht­lich wird es sich dann um ein Kit mit 2 Luna Lon­gen han­deln.
  6. Kann man die Luna Lon­ge auch mit einem Kapp­zaum ver­wen­den?
    Ja, natür­lich. Da wir uns das sanf­te und pfer­de­freund­li­che Lon­gie­ren zur Auf­ga­be gemacht haben, gehört ein Kapp­zaum natür­lich dazu. Wir bie­ten neben der bekann­ten Ver­si­on auch eine spe­zi­el­le Kapp­zaum-Vari­an­te an, die das Genick des Pfer­des schont.
  7. Was pas­siert, wenn das Pferd weg­läuft, und ich die Lon­ge nicht mehr hal­ten kann? Rollt sich die Lon­ge dann bis zum Gebiss auf?
    Nein! Wir haben die Zug­kraft des Auf­roll­me­cha­nis­mus bewusst so gering wie mög­lich gehal­ten, um die Ein­wir­kung am Pfer­de­maul auf ein Mini­mum zu redu­zie­ren. Daher ist die Feder nicht stark genug, um das Gehäu­se durch den Sand der Reit­hal­le auf­zu­rol­len. Die Lon­ge wür­de daher – wie die kon­ven­tio­nel­le Lon­ge –hin­ter dem Pferd her­ge­zo­gen.
  8. Kann man die Luna Lon­ge auch zum Gra­sen ver­wen­den?
    Ja, abso­lut! Da das Pfer­de­maul beim Gra­sen immer sehr tief ist, besteht bei Ver­wen­dung eines Stricks die Gefahr, dass das Pferd auf den Strick tritt. Da die Luna Lon­ge jedoch immer gespannt ist und das Band vom Boden fern­hält, ist die­se Gefahr aus­ge­schlos­sen. Man soll­te aller­dings beden­ken, dass man sich dann im frei­en Gelän­de befin­det, und dass das Pferd dann zum Bei­spiel auch auf eine Stra­ße lau­fen könn­te. Aller­dings kann man ein Pferd mit einer Luna Lon­ge immer noch bes­ser fest­hal­ten, als mit einem Strick, den das Pferd pro­blem­los durch die Hand zie­hen kann.
  9. Was pas­siert, wenn das Pferd auf die Lon­ge tritt?
    Das Gehäu­se ist sehr sta­bil. Zu Test­zwe­cken habe ich mal eine Luna Lon­ge min­des­tens 10 Mal und mit maxi­ma­ler Kraft mit einem Vor­schlag­ham­mer bear­bei­tet. Man sieht auf dem Foto, dass das Gehäu­se nicht split­tert, und dass auch kei­ne schar­fen Kan­ten ent­ste­hen.